Konzertkirche Neubrandenburg Vom akustischen Hochgenuss zum besonderen architektonischen Erlebnis!

Konzertkirche

Kontakt

Manfred Tepper
Parkstraße 1
17033 Neubrandenburg

Tel.:   0395 5595-122
Fax:   manfred.tepper@vznb.de
Website:   www.konzertkirche-nb.de

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Außen: Gotische Backsteinkirche
Innen: Konzertsaal aus Glas, Beton, Stahl und Holz.

Als Konzertkirche Neubrandenburg bietet die Marienkirche ein Kontrastprogramm, vom akustischen Hochgenuss zum besonderen architektonischen Erlebnis! 2001 begann für die Marienkirche ein neuer Zeitabschnitt. Historisches Wahrzeichen der Stadt ist das Gebäude geblieben, doch ihre Nutzung ist eine andere geworden.

Ob Philharmonisches Konzert, Oper, Musical, Ballett, Lesung, Liederabend – alle Genres finden hier eine einmalige Auftrittsatmosphäre und ihren besonderen Klang.

Im Turmbereich der Marienkirche, dem ältesten noch erhaltenen Bauteil, informiert die Dauerausstellung „Wege zur Backsteingotik - In Neubrandenburg zur Wehr und Zier“ über eine Bauweise, deren imposante Beispiele noch heute vielerorts in Norddeutschland existieren. Die Ausstellung ist eine Station der Europäischen Route der Backsteingotik. Der Aufstieg über den Glockenstuhl zur Balustrade bietet eine beeindruckende Aussicht auf die Stadt der vier Tore am Tollensesee!

Im Oktogon des Turms, oberhalb der Ausstellung und der Glockenstube, wurde eine 360-Grad-Präsentation installiert, die in Norddeutschland ihresgleichen sucht.

Auf das historische Backsteinmauerwerk projizieren acht synchronisierte Beamer ein historisches Stadtbild Neubrandenburgs um 1900. In der acht Minuten dauernden Multimediashow wird damit, wie in einer Zeitreise, ein Ausschnitt aus der Geschichte, Kultur und Besiedelung Neubrandenburgs vermittelt.

Zu den Veranstaltungen

Besichtigungen der Konzertkirche sind nur an veranstaltungs- und probenfreien Terminen möglich!

JANUAR
Do., 05.01.17, Sa., 07.01.17, Di., 17.01.17, Mi., 18.01.17, Fr., 20.01.17, Di., 24.01.17, Sa., 28.01.17

FEBRUAR 2017
Fr., 03.02.17, Mo., 06.02.17 bis Fr., 10.02.17, Mo., 13.02.17 bis Fr., 17.02.17, Mo., 20.02.17 bis Fr., 24.02.17, Mo., 27.02.2017

 

Änderungen und Ergänzungen vorbehalten,
Rückfragen in der Touristinfo: Tel.: 0395 19433

Konzertsaal
insgesamt 851 Plätze

Lift für Sparkassenrang ist vorhanden! Infos beim Servicepersonal

Orgelempore
164 Plätze

Parkett
554 Plätze
Plätze für Rollstühle im Parkett, neben der 1. Reihe links und rechts!

Sparkassenrang
133 Plätze

Foyer
200 Stehplätze
Individuelle Bankettbestuhlung ist möglich

Ab 01.02.2017 gilt in der Orgelempore wegen Einbau einer Orgel
ein geänderter Bestuhlungsplan!
Infos unter: Tel.: 0395 5595120

Bühnengröße: 14 m x 12 m, 750 Kp/m² mit mobilen Bühnenelementen,
höhenverstellbar von 0,20 m bis 1,00 m

  • Hängepunkte für Licht und Ton
  • Stromanschlüsse von 16 A bis 400 A
  • Elektroakustische Anlage
  • Inspizienten-Anlage
  • Moderne Konzertbeleuchtung/Verfolger
  • Komfort-Klimaanlage
  • Flügeltransportpodium
  • Konzertflügel „Steinway“ 443 Hz, Klavier
  • 12 Künstlergarderoben
  • Ticketverkaufsraum mit ISDN-Anschluss

Parken in der Tiefgarage Marktplatz

Einfahrt:
Für Besucher der Innenstadt ist die Einfahrt in die Tiefgarage Marktplatz, wenn in der Zufahrt nicht anders ausgewiesen, bis 21.00 Uhr geöffnet.

Ausfahrt:
Die Ausfahrt ist rund um die Uhr möglich! Nach 21.00 Uhr gelangt man mit gültigem Parkticket nur über den Zugang am HKB-Turm in die Tiefgarage
zum PKW-Stellplatz.
Die Ausfahrt ist nach dem Bezahlen der Parkgebühr jederzeit möglich.

Parkkosten:
Es gilt die Parkgebührenordnung der Tiefgarage Marktplatz.

Leitstand/Notruf:
Telefon 0395 566 58-11


Parken in der Tiefgarage MARKTPLATZ-CENTER
Es gelten die gültigen und ausgewiesenen Öffnungszeiten und Gebühren.

Leitstand/Notruf:
Telefon 0395 3585 0

Die Königin der Instrumente für die Konzertkirche:
Karl Schuke Berliner Orgelbauwerkstatt und Johannes Klais Orgelbau Bonn

Der Unternehmer und Spender Günther Weber

Günther Weber gründete 1981 im mittelhessischen Breidenbach sein Unternehmen Weber Fleischereitechnik GmbH – heute: Weber Maschinenbau GmbH. Weber Maschinenbau ist Weltmarktführer in der Produktion von Slicern (Hochleistungs-Schneidemaschinen) für die lebensmittelverarbeitenden Industrie und beschäftigt mehr als 1.000 Mitarbeiter weltweit. Mit der deutschen Wiedervereinigung weitete Günther Weber seine Produktionsstätten in den Nordosten Deutschlands aus. Er baute 1999 ein Werk in Neubrandenburg, sechs Jahre später ein zweites im benachbarten Groß Nemerow. Für Günther Weber haben sich Neubrandenburg und Groß Nemerow inzwischen zu seiner zweiten Heimat entwickelt.

„Es ist mir eine Herzenssache, der Gesellschaft etwas von unserem Erfolg zurückzu- geben“, erklärt Günther Weber. Wie er diesen Grundsatz in die Praxis umsetzt, zeigt er jetzt in Neubrandenburg. Im Sommer 2015 besuchte Günther Weber ein Konzert in der Kirche und entschloss sich anschließend, zwei Millionen Euro für den Bau einer neuen Konzertorgel zu spenden. Die Orgel soll zum 70. Geburtstag des Unternehmers im Juli 2017 eingeweiht werden.

Zwei Werkstätten

Der Auftrag zum Bau der neuen Konzertorgel erging an die beiden Werkstätten Karl Schuke Berliner Orgelbau und Johannes Klais Bonn. Die Entscheidung für eine Zusammenarbeit wurde getroffen, weil beide Werkstätten sich intensiv mit dem Thema Konzertorgel im Konzertsaal beschäftigt haben. Das Ziel ist die Entwicklung eines Instruments für die Konzertkirche in Neubrandenburg, das die umfassenden und sich gegenseitig ergänzenden Erfahrungen beider Werkstätten in sich vereint.

Das Konzept

Statische Vorgaben im Raum forderten und förderten einen kreativen Umgang mit den möglichen Ressourcen. So basiert das Konzept der Orgel im Kern auf zwei ungewöhnlich vollständig ausgestatteten Manualwerken. Dieses Instrument ist dem Orchester in allen Situationen ein gleichwertiger Partner. Dieses Konzept wird ergänzt um eine Palette von zwölf weiteren Klangfarben, die das Klangbild farblich erweitern. Diese Klangfarben stehen in unterschiedlichen Tonhöhen zur Verfügung. Um die musikalischen Möglichkeiten dieser Klangkonzeption zur Gänze ausschöpfen zu können, wurden beide Spieltische mit jeweils vier Manual Klaviaturen ausgestattet. Eine Aufteilung der zusätzlichen Klangfarben, in erster Linie auf diese beiden weiteren Manuale in Anlehnung an tradierte Konzepte, ermöglicht ein gewohnt komfortables Handling. Das Konzept wurde erarbeitet in Zusammenarbeit mit der lettischen Konzertorganistin Iveta Apkalna und dem Berliner Orgelsachverständigen Michael Bernecker.

Die Orgel in Zahlen

 70 Register (einzeln wählbare Klangfarben)

  • Zwei Spieltische mit jeweils vier Manualen (Tastenreihen für die Hände), einer an die Orgel angebaut, der andere fahrbar auf der Orchesterbühne
  • 2.852 Pfeifen, davon 351 aus Holz und 2.501 aus unterschiedlichen Zinn-Legierungen
  • Längste Pfeife: ca. 6 Meter Länge, erzeugt einen Ton mit 16 Schwingungen pro Sekunde; da die untere Hörschwelle bei ungefähr 20 Schwingungen liegt, kann man diese Töne mehr fühlen als hören
  • Kleinste Pfeife: ca. 11 Millimeter Länge, erzeugt einen Ton mit 15.600 Schwingungen pro Sekunde; diese Frequenz liegt dicht an der oberen Hörgrenze
  • Breite der Orgel: 8,00 m
  • Höhe der Orgel: 12,00 m
  • Tiefe hinter den sichtbaren Frontpfeifen (Prospekt): 3,30 m
  • Gewicht: ca. 21 Tonnen